Anke Giers

Anke Giers

Dipl.-Kffr. (FH) und Yogalehrerin

Verheiratet, 3 Kinder

Hobbys: Sport, Theaterspielen

Ich wurde 2016 von dem Ortsverein Haste angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, mich dort zu engagieren. Bis dahin hatte ich mir wenige Gedanken darübergemacht, was ein Gemeinderat eigentlich macht. Da ich viele SPD-Mitglieder bereits aus anderen Bereichen (Sportverein, Elternschaft und Nachbarschaft) kannte, konnte ich mir eine Mitarbeit schnell vorstellen. Bis dahin war ich allerdings nicht parteilich festgelegt und die Überlegung, ob ich in die SPD eintreten möchte, hat mich sehr beschäftigt. Die SPD hat m.E. in den letzten Jahren an einer klaren Ausrichtung verloren. Es ging nur noch um Personen, aber nicht mehr um die politischen Ziele. Letztendlich habe ich mich aber dann doch mit guten Gewissen dafür entschieden. Ich kann mich in der zentralen Ausrichtung wiederfinden, denn für mich ist eine freie, gerechte, solidarische Gemeinschaft wichtig, die fordert und fördert. Deswegen: SPD!

Im Ortsverein möchte ich mich für Jugend, Kultur und Sport einsetzen. Für die Bereiche schlägt mein Herz, da fällt es mir leicht, mich einzubringen. Bewegung ist neben Ernährung einer der wichtigsten Bausteine, um sich gesund zu halten und seine Lebensqualität zu beeinflussen. Kultur lässt uns kreativ über den Tellerrand gucken und uns mit anderen Themen beschäftigen, die sonst unseren Alltag beschäftigen. Wenn man beide Themenbereiche der Jugend näherbringen kann, hat man einen wertvollen Beitrag für die Zukunft geschaffen!

Im Samtgemeinderat bin ich als „Beratenes Mitglied“ im Finanzausschuss dabei. Meine Tätigkeit besteht allerdings erstmal nur im Zuhören, da ich immer noch dabei bin, die Zusammenhänge verstehen zu lernen. Es ist schon wichtig zu wissen, wie sich der Haushalt zusammensetzt, welche Herausforderungen auf die Samtgemeinde zukommen, und wie sie ihr begegnen wird. Jeder möchte natürlich seinen Teil des Kuchens abbekommen, aber mehr als einen Kuchen kann man nun mal nicht verteilen. Auch wenn man viele Forderungen der Ratsmitglieder, der Verwaltung und der Bürger und Bürgerinnen verstehen kann, muss man die finanzielle Seite im Auge behalten. Die Schulden, die wir jetzt machen, haben Auswirkungen auf zukünftige Generationen. Dessen sollte man sich immer bewusstwerden.